IGL Standpunkte

„Wir dürfen die Quellen der Reichtümer der Zukunft nicht verschütten“ (Zitat von Winfried Kretschmann), deshalb: Gute Bildung für alle Kinder!

Damit alle Kinder gute Entwicklungschancen haben und um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen, bedarf es auch in Neuhausen eines guten und bedarfsgerechten Betreuungs- und Bildungsangebots.

Gute Bildung und Betreuung für ALLE von Anfang an

Seit Jahren unterstützen wir alle Bemühungen, die in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen die Anzahl der Betreuungsplätze und die pädagogische Qualität erhöhen, sowie die zeitgemäße Ausstattung der Einrichtungen.
Die 2011 erstellte Konzeption zur Kinderbetreuung in Neuhausen ermittelte vor allem fehlende Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren und sie erstellte ein Szenario wie unsere teilweise maroden Kinderbetreuungseinrichtungen in den nächsten Jahren ersetzt werden könnten. Mit dem Erweiterungsbau am Kindergarten Sankt Franziskus und dem Bau des Kinderhauses am Egelsee wurden die ersten beiden Schritte der vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt. Danach wollten die Verwaltung und die Mehrheit des Gemeinderats erst einmal abwarten. Das führte dazu, dass zum einen seit über zwei Jahren Kinder in einem Container beim Kinderhaus am Egelsee betreut werden müssen und zum anderen Eltern lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen bis ihre Kinder in unseren Einrichtungen aufgenommen werden können. Schon mehrfach haben wir seitdem zum Ausdruck gebracht, dass wir mit dieser Art der Bedarfsplanung und der Unterbringung nicht einverstanden sind.

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Gute Schulbildung für alle Kinder

Wir, die IGL, wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen von Neuhausen ein gutes Schulangebot in erreichbarer Nähe vorfinden, in dem sie gemäß ihren Begabungen individuell gefördert werden. Weiterhin ist uns wichtig, dass wir auch den berufstätigen Müttern und Vätern ein bedarfsgerechtes und verlässliches Betreuungsangebot für Kinder aller Altersstufen anbieten können.

Mozartschule „Quo vadis“?

Seit dem Schuljahr 2014/2015 ist die Mozartschule (MoS) eine Ganztagsschule (GTS) in Wahlform. Den Entwicklungsprozess von der sogenannten Offenen GTS zur Wahlform hat die Fraktion der IGL direkt und intensiv begleitet und unterstützt.
Die Eltern können wählen, ob sie das Ganztagsangebot von 3 Tagen à 7 Zeitstunden (8.00 Uhr bis 15.00 Uhr) in Anspruch nehmen möchten oder ob das Kind nach Schulschluss nach Hause kommt. Außerordentlich positiv ist für uns, dass das von einer breiten Mehrheit getragene gewählte Modell der GTS in Wahlform für die Eltern kostenfrei ist. Lediglich der Beitrag für das Mittagessen der Kinder ist von den Eltern aufzubringen. Diese Kostenfreiheit wurde durch eine Einigung in der Finanzierung von der grün-geführten Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbände erreicht.

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Ferienbetreuung - ein Freizeitangebot für Schülerinnen und Schüler der MoS

Die Gemeinde bietet in Kooperation mit dem Kreisjugendring (KJR) in einem Teil der Ferien eine Betreuung an. Das ist besonders wichtig für Familien, die keine unmittelbare Betreuung innerhalb der Familienstruktur in den Ferien gewährleisten können. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird so auf den ersten Blick erleichtert. Diese Ferienbetreuung ist momentan sehr flexibel buchbar und wird auch von ca. der Hälfte der Familien in Neuhausen als sehr positiv bewertet.

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Friedrich-Schiller-Schule – Das erfolgreiche Lehr- und Lernkonzept der Gemeinschaftsschule überzeugt und wir unterstützen diese Schule gerne.

„Individuelle Förderung in heterogenen Lerngruppen gepaart mit mehr Bildungsgerechtigkeit und Bildungserfolg“, das war die Grundidee der FSS, als sie sich auf den Weg gemacht hatte, eine Gemeinschaftsschule zu werden. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die FSS nun eine Gemeinschaftsschule. Darüber hinaus werden die bestehenden Realschul- und Werkrealschul-Klassen bis zum Schulabschluss weitergeführt. Die positiven Rückmeldungen der Eltern und vor allem der Kinder geben dieser Unterstützung für ein für Baden-Württemberg neues pädagogisches Lehr- und Lernkonzept Recht. Die Veränderung der Schulform bedeutet in der Folge, dass neue Raumkonzepte mit einem höheren Flächenbedarf notwendig sind.

Als gesetzlich festgelegte Ganztagsschule muss die Gemeinde Neuhausen als Schulträger ein Mittagessen anbieten. Somit ist der Bau einer Mensa unumgänglich. Deshalb wurde für die dringend notwendige zweite Grundschule in Neuhausen im Bereich Egelsee der Neubau der Grundschule, „Anton-Walter-Schule“ mit Mensa für beide Schulen geplant. Dazu soll das alte „Grundschulgebäude“ abgerissen und der freiwerdende Platz genutzt werden. Geplant ist, dass diese Mensa zukünftig auch die Mittagessenversorgung der Kitas im Ort übernimmt.

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Aktivspielplatz – Spiel, Spaß und Betreuung für Kinder

Schon vor über 10 Jahren wiesen Experten, im damals noch regelmäßig tagenden Beirat für Jugendfragen darauf hin, dass in Neuhausen Freizeitangebote für Kinder ab 10-14 Jahren fehlen. Dazuhin mangelt es den vorhandenen Spielplätzen in Neuhausen an attraktiven Spiel- und Bewegungsangeboten für diese Altersgruppe. Mit einem Aktivspielplatz könnte diese Lücke geschlossen werden. Wenn solch ein Angebot dann noch in Schul- und Jugendhausnähe eingerichtet werden könnte, würden sich viele Synergien ergeben. Die Schule könnte die Angebote in ihren Ganztagesbereich integrieren und für die Ferienzeiten könnte ein attraktives Ferienangebot entstehen siehe Aktivspielplatz Leinfelden/Echterdingen.  Wir wollen…

  • einen Aktivspielplatz für Neuhausen

„Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen.“

§ 41a GemO Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Absatz 1: Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Dafür sind von der Gemeinde geeignete Beteiligungsverfahren zu entwickeln. Insbesondere kann die Gemeinde einen Jugendgemeinderat oder eine andere Jugendvertretung einrichten. …
Im Oktober 2015 wurde durch die Änderung des § 41 Gemeindeordnung die Verbindlichkeit von kommunaler Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg gestärkt.
Schon seit vielen Jahren fordern wir IGL die Verwaltung immer wieder auf, geeignete Beteiligungsformate für Jugendliche zu entwickeln und den Prozess zur Jugendbeteiligung anzustoßen. Wir meinen, damit kann bei Jugendlichen der Politikverdrossenheit entgegengewirkt, eigenverantwortliches Handeln gestärkt und Politik und Demokratie ohne Parteipolitik erfahren werden.

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Alt werden in Neuhausen

Die meisten Menschen wünschen sich in der Umgebung alt zu werden, in der man sich wohlfühlt.
Die Veränderungen unserer Gesellschaft bedingen eine Anpassung der Hilfsangebote für ältere Menschen. Einerseits werden Einrichtungen wie Wohnpflegegruppen, Alten- und Pflegeheime immer stärker nachgefragt. So beträgt die Wartezeit für eine Wohnung im Ostertaghof momentan ca. drei Jahre! Zum anderen ist das Angebot für barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum in Neuhausen knapp.
Der Bau eines neuen Pflegeheims durch die Samariterstiftung im Quartier für Generationen und die altengerechten Wohnungen des Siedlungswerk im gleichen Quartier sind weitere Schritte, damit pflegebedürfte Mitbürger in der gewohnten Umgebung bleiben können. Weitere Maßnahmen müssen folgen, denn der Bedarf wird in der Zukunft steigen.

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Inklusion betrifft jeden! Wir müssen Barrieren in den Köpfen abbauen!

Vor allem die Rechte für Menschen mit Behinderung sollen über die Inklusion in den Vordergrund gelangen. Im Dezember 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung verabschiedet. Ziel der UN-Konvention ist es, Menschen mit Handicap die Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen zu garantieren. Jeder Mensch soll gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht und Alter.

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Gemeinsam die Zukunft gestalten

Der Zustrom an Geflüchteten mit seinem Höhepunkt im Jahr 2015 hat nicht nur die Geflüchteten selbst, sondern auch die Kommunen vor große Aufgaben gestellt. Die Flüchtlingsinitiative WiN (Willkommen in Neuhausen) leistet von Beginn an hervorragende Arbeit. Diese Arbeit wird von der IGL begleitet und unterstützt. Leider lässt die Unterstützung von Seiten der Verwaltung zu wünschen übrig. Mittlerweile geht es darum, wie gemeinsam und erfolgreich die Zukunft gestaltet werden kann. Menschen, die in Neuhausen Schutz und Sicherheit suchen, sollten die Möglichkeit bekommen, ihre Potentiale in unsere Gesellschaft einzubringen.

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